Sehenswürdigkeiten, Sagen & Kultur – die Stopps, die eine Tour erst rund machen.
Kultur & Sagen
Schwarzwald-Sagen: Wichtel, Teufel und die Wilde Jagd
Die bekannteste Sagenkulisse der Region liegt direkt an der B500: der Mummelsee. In seinem Wasser soll ein Volk von Wasserfrauen leben, die „Mümmlein", in einem Kristallschloss tief unter der Oberfläche – daher der Name des Sees. Eine dieser Nixen verliebte sich der Überlieferung nach in einen Bauernsohn und vergaß beim Tanz mit ihm die Zeit; weil sie zu spät in den See zurückkehrte, musste sie als Strafe sterben. Am nächsten Morgen trieben drei Blutflecken am Ufer, und seither hat niemand die Nixen wieder gesehen. Heute erinnern eine Nixen-Bronzefigur im See und ein hölzerner „Seekönig" am Ufer an die Geschichte.
Barockschloss Rastatt am Rand des Nordschwarzwalds
Die berühmteste literarische Sage des Schwarzwalds stammt von Wilhelm Hauff: „Das kalte Herz". Erzählt wird vom Köhler Peter Munk – „Kohlenmunk-Peter" –, der im Schwarzwald sein karges Brot verdient. Der Geschichte nach gibt es zwei Waldgeister: das gute Glasmännlein, das man mit einem Spruch in einem bestimmten Waldstück, dem Tannenbühl, herbeirufen kann, und den bösen Holländer-Michel, der Peter sein lebendiges Herz nimmt und ihm einen kalten Stein an dessen Stelle setzt. Erst nach einer schweren Schuld kehrt Peter mit Hilfe des Glasmännleins um. Die beiden Figuren stehen sinnbildlich für die alten Schwarzwald-Berufe: Glasmännlein für die Glasbläser, Holländer-Michel für die Flößer, die ihr Holz bis nach Holland trieben.
Düsterer wird es am Kandel über Waldkirch. In der frühen Neuzeit galt der Berg als „Blocksberg des Schwarzwalds", und das untere Elztal war ein Brennpunkt der Hexenverfolgung. Der Sage nach trafen sich auf der Teufelskanzel, einer mächtigen Felsformation an der Nordwestseite, die Hexen der Umgebung zum Tanz mit dem Teufel. Eine reale Fußnote zur Legende: In der Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1. Mai 1981 brach der obere Teil des Kandelfelsens – eben jene Teufelskanzel – tatsächlich ab; rund 2.000 Kubikmeter Gestein lösten sich und liegen bis heute unterhalb des Felsens. Wer den Kandel hochfährt, hat den Schauplatz dieser Sage über sich am Hang.
Nordrevier: Murgtal, Enzhöhen und die Kammlinie ab Baden-Baden
Der Baumwipfelpfad bei Bad Wildbad führt durch die Kronen des Waldes
Zwischen der Linie Pforzheim–Karlsruhe und dem Kinzigtal liegt das offenste der drei Schwarzwald-Reviere. Der Buntsandstein bildet hier breite, langgestreckte Rücken statt spitzer Gipfel, entsprechend flüssig fällt das Fahren aus: weite Radien, lange Waldpassagen, vergleichsweise wenig enge Kehren. Das Grundmuster sind zwei Talachsen und eine Höhenachse dazwischen. Im Westen zieht das Murgtal von Rastatt über Gernsbach und Forbach nach Baiersbronn und Freudenstadt hinauf – unten breit und schnell, oben schmaler und deutlich steigend. Im Osten läuft das Enztal von Pforzheim über Bad Wildbad und Enzklösterle auf die Hochfläche. Dazwischen liegen die Riegel um Dobel, Kaltenbronn und Herrenwies, erschlossen von schmalen Verbindungsstraßen, die auch an vollen Wochenenden erstaunlich leer bleiben.
Die Höhenachse als Verteiler
Zwischen Bad Herrenalb und Loffenau
Die Kammstraße über den Höhen westlich des Murgtals ist im Norden weniger Ziel als Verteilerstück: Von ihr zweigen die eigentlich interessanten Abfahrten in die Täler ab, jede mit eigenem Charakter und mehreren hundert Höhenmetern Gefälle. Bei einer Runde nutzt man die Höhe als Rückweg und die Flanken als Arbeitsstrecke.
Aus dem Bühlertal hinauf zur Höhe bei Sand – kurze, steile Rampe direkt über der Rebenzone.
Aus dem Achertal bei Ottenhöfen Richtung Ruhestein – enger, waldiger, technischer.
Aus dem Renchtal über Oppenau und Bad Peterstal zum Kniebis – die klassische Ost-West-Querung mit Anschluss nach Freudenstadt.
Über Baiersbronn ins obere Murgtal – der ruhigste der vier Wege, mit Abstecher nach Schönmünzach.
Ein lohnender Zwischenhalt abseits der Hauptachse liegt im Lierbachtal oberhalb von Oppenau: die Klosterruine Allerheiligen mit den Wasserfällen darunter, erreichbar über eine schmale, schattige Stichstraße.
Natur
Mittlerer Schwarzwald: Kinzig-Querungen und die Uhrenorte
Kurvenfolge zwischen Bad Herrenalb und Loffenau
Südlich der Kinzig ändert sich das Gestein und damit die Straßenführung. Der mittlere Schwarzwald ist zerschnittener, die Täler sind kürzer, die Übergänge häufiger. Die Kinzig bildet eine der beiden durchgehenden Ost-West-Achsen des Gebirges, neben der B31 durchs Höllental: von Offenburg über Gengenbach, Haslach, Hausach und Wolfach bis nach Schiltach und Alpirsbach. Für Motorradfahrer ist sie weniger Fahrstrecke als Basislinie – der Reiz liegt in den Seitentälern, die von ihr nach Norden und Süden abgehen und sich zu kurzen, dichten Runden verketten lassen. Zwischen Wolfach und Schramberg oder zwischen Hausach und Schonach reihen sich Anstiege, Höhenrücken und Abfahrten in so schneller Folge, dass 120 Kilometer hier länger dauern als 200 im Norden.
Uhrenorte als Fahrziele
Landstraße zwischen Baden-Baden und Gernsbach
Dieser Landstrich war über zwei Jahrhunderte die Uhrenwerkstatt Deutschlands, und die Orte tragen das bis heute sichtbar. Die Deutsche Uhrenstraße verbindet sie als Rundkurs – brauchbar weniger als starre Route denn als Ideensammlung für Tagesziele. In Schramberg steht der Terrassenbau von Junghans am Hang, ein Fabrikgebäude, das sich in Stufen den Berg hochstaffelt und heute als Museum zugänglich ist. Schwenningen zeigt die industrielle Seite der Branche, Furtwangen und Schonach die handwerkliche. Für Bauwerk statt Vitrine geht es nach Schiltach: Die Fachwerkstadt staffelt sich um einen abschüssigen Marktplatz am Zusammenfluss von Schiltach und Kinzig und erinnert an die Flößerei, die das Schwarzwaldholz bis in die Niederlande brachte. In Alpirsbach stehen Klosteranlage und Brauerei nebeneinander, in Gutach liegt das Freilichtmuseum direkt an der Talstraße – Ziele, die sich ohne Umweg in eine Etappe einbauen lassen.
Natur
Südrevier: Hotzenwald, Wutachtal und die Hochrheinkante
Südlich des Feldbergmassivs beginnt ein Revier, das viele Tourenfahrer auslassen, weil die bekannten Namen weiter nördlich liegen. Der Hotzenwald ist eine Hochfläche, die sich zwischen Wehratal und Wutach über dem Hochrhein ausbreitet: weite Weidbuckel, verstreute Höfe, Straßen mit langen Sichtachsen und wenig Verkehr. Von St. Blasien, dessen ehemalige Klosterkirche mit ihrer mächtigen Kuppel unübersehbar aus dem engen Tal ragt, führen Verbindungen über Todtmoos, Bernau und Herrischried in alle Richtungen. Für Kehren nimmt man das Wehratal Richtung Todtmoos, für Rhythmus bleibt man oben auf der Fläche.
Auffahrt von Weisenbach hinauf zum Kaltenbronn
Im Osten schneidet die Wutach ihre Schlucht in den Untergrund. Für Fahrer ist wichtig: Durch die Schlucht führt keine Straße. Das Naturschutzgebiet zwischen Neustadt und Blumberg wird umfahren, die Zufahrten enden an Wanderparkplätzen wie der Schattenmühle oder der Wutachmühle. Genau das macht die Runde ringsum interessant – über Lenzkirch, Bonndorf und Stühlingen, dann durchs untere Wutachtal nach Blumberg, wo die Museumsbahn zwischen Blumberg und Weizen mit ihren Kehr- und Spiralkonstruktionen dieselbe Höhendifferenz auf Schienen löst.
Ganz im Süden endet das Gebirge abrupt an der Hochrheinkante. Die Straße am Fluss zwischen Waldshut, Laufenburg, Bad Säckingen und Rheinfelden ist flach und schnell, taugt aber als Verbindungsstück zwischen zwei Bergetappen. In Bad Säckingen führt eine gedeckte Holzbrücke über den Rhein – Fußgängern vorbehalten, aber ein Halt wert. Der Wechsel in die Schweiz ist unkompliziert; die Vignette wird nur auf Autobahnen und Autostraßen verlangt, das Nebenstraßennetz im Aargau und im Jura ist frei befahrbar.
Staumauern und Speicherseen als Etappenziele
Felsdurchfahrt nahe Schloss Eberstein
Der Schwarzwald ist seit gut hundert Jahren ein Wasserkraftrevier, und die Bauwerke dieser Epoche liegen fast alle an Straßen, die ohnehin Spaß machen. Sie eignen sich als Etappenmarken, weil sie Parkraum, Aussicht und eine klare Zäsur im Streckenverlauf bieten.
Schwarzenbachtalsperre über Forbach: Herzstück eines Pumpspeicherwerks aus den 1920er-Jahren. Die Bergstraße von Forbach hinauf zur Mauer und weiter nach Herrenwies ist eine der besseren Anbindungen zwischen Murgtal und Kammlinie.
Nagoldtalsperre bei Erzgrube: liegt eingebettet in die Waldflächen östlich von Freudenstadt, die Uferstraße ist ruhig und gut asphaltiert.
Kleine Kinzig bei Alpirsbach-Reinerzau: Trinkwassertalsperre, entsprechend eingeschränkt zugänglich – aber die Zufahrt durchs Reinerzautal ist ein lohnender Umweg.
Linachtalsperre bei Vöhrenbach: eine Gewölbereihenstaumauer aus Beton, nach jahrzehntelanger Stilllegung saniert und wieder eingestaut. Technisch das ungewöhnlichste Bauwerk der Reihe.
Im Hochschwarzwald hängen die Seen zu einem System zusammen: Vom Schluchsee führt eine Kette von Kraftwerksstufen das Wasser hinunter zum Hochrhein bei Waldshut, dazwischen liegen kleinere Speicherbecken in bewaldeten Seitentälern. Wer die Kaskade abfährt, statt nur am oberen See zu halten, bekommt eine Streckenführung geliefert, die kaum in Tourenbüchern steht – schmale Zufahrten, Kraftwerkshäuser im Talgrund, wenig Gegenverkehr.
Über die Rheinbrücken: Elsass und Vogesen als Verlängerung
Der Westrand des Schwarzwalds endet an der Rheinebene, aber die Tour muss dort nicht enden. Vom Fuß des Gebirges bis an den Vogesenkamm ist es eine gute Fahrstunde, und die Übergänge sind über den ganzen Oberrhein verteilt. Im Norden führt die Europabrücke von Kehl nach Straßburg, weiter südlich queren Brücken bei Sasbach und Marckolsheim, bei Breisach und Vogelgrun sowie bei Neuenburg und Chalampé; dazwischen verkehren an einzelnen Stellen noch Rheinfähren, etwa zwischen Kappel und Rhinau. Die Rheinebene selbst ist reines Transitstück; wer sie früh am Morgen nimmt, steht vor dem ersten Kaffee im Aufstieg.
Durch die Fachwerkaltstadt von Gernsbach
Jenseits des Flusses wiederholt sich die Geologie in größerem Maßstab. Die Vogesen sind der Zwilling des Schwarzwalds, mit demselben Aufbau aus Kammlinie und quer dazu einfallenden Tälern – nur ist die Kammstraße dort durchgehend als Höhenroute ausgebaut und die Passübergänge zwischen den Tälern sind länger. Für eine Zwei-Tages-Schleife bietet sich die Kombination an: Hinweg über die Rheinbrücken und einen Vogesenpass, Rückweg über eine zweite Brücke weiter südlich oder nördlich, sodass sich Hin- und Rückstrecke nicht überschneiden.
Zwei formale Punkte gehören ins Gepäck: In Frankreich sind zugelassene Handschuhe für Fahrer und Sozius vorgeschrieben, und eine Warnweste muss mitgeführt werden. Ausweis oder Reisepass gehören ebenfalls dazu – Grenzkontrollen am Rhein sind selten, aber möglich, und das gilt genauso für den Übertritt in die Schweiz am Hochrhein.
Mummelsee, Triberger Wasserfälle und die Seen: Ziele am Weg
Die lohnenden Stopps liegen im Schwarzwald direkt an den Kurvenstrecken, kein Ziel kostet einen langen Umweg. Der klassische Halt an der B500 ist der Mummelsee. Der Karsee liegt auf rund 1.030 Metern unterhalb der Hornisgrinde zwischen Ruhestein und Unterstmatt, hat etwa 800 Meter Umfang und bis zu 18 Meter Tiefe – damit ist er der größte Karsee des Nordschwarzwalds. Direkt am See gibt es großzügige Parkflächen, ein Seehaus und einen kurzen Rundweg ums Wasser. Für Motorradfahrer ist es der natürliche Treffpunkt auf der Schwarzwaldhochstraße.
Historischer Torturm in Gernsbach
Das zweite große Ziel sind die Triberger Wasserfälle, die außerhalb der Alpen als höchste Wasserfälle Deutschlands gelten. Das Wasser stürzt über sieben Stufen insgesamt 163 Meter in die Tiefe. Der Haupteingang liegt an der Hauptstraße 85, 78098 Triberg im Schwarzwald. Der Eintritt kostet (Stand 2026) 9 Euro im Sommer und 7 Euro im Winter, Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren zahlen 8,50 Euro, Kinder unter sechs sind frei, die Familienkarte kostet 20 Euro. Die Fälle sind abends bis etwa 22 Uhr beleuchtet, und die Karte gilt auch fürs Schwarzwaldmuseum vor Ort.
Beim Abbiegen in den Hochschwarzwald hat man zwei sehr unterschiedliche Seen vor sich. Der Titisee ist der bekanntere, lebhaftere – rund zwei Kilometer lang, etwa 750 Meter breit, bis zu 39 Meter tief und auf 845 Metern gelegen. Die Promenade ist touristisch, aber für eine Pause mit Blick aufs Wasser gut geeignet. Der Schluchsee ist mit Abstand der größte See des Schwarzwalds: 7,5 Kilometer lang, bis 61 Meter tief, auf 930 Metern gelegen. Er entstand 1932 durch eine 63 Meter hohe Staumauer, die den Wasserspiegel um 30 Meter anhob – also ein Stausee mit weiten, ruhigen Uferstraßen und kein reiner Natursee.
Ein ungewöhnliches Fotomotiv ist die Hexenlochmühle bei Furtwangen (Adresse Hexenloch 13, 78120 Furtwangen im Schwarzwald), die einzige Mühle im Schwarzwald mit zwei Wasserrädern. Sie liegt in einer schluchtartigen Senke zwischen St. Märgen und Furtwangen, an einer engen, kurvigen Talstraße – ein lohnender Zwischenhalt mit Einkehrmöglichkeit. Wer eine echte Stadtpause einlegen will, fährt nach Freiburg hinunter: Münster, Altstadt und die Bächle sind einen Spaziergang wert, allerdings ist das Zentrum für Motorräder eher zum Durchfahren als zum Parken geeignet.
Reichental im Murgtal
Praktische Hinweise für Biker an den Hauptzielen:
Mummelsee: große Parkflächen direkt an der B500, ideal als Sammelpunkt.
Triberger Wasserfälle: zentral in Triberg, Parkplätze am Ort, danach kurzer Fußweg zu den Stufen.
Schluchsee/Titisee: ausgewiesene Parkplätze an den Ortsrändern, am Wochenende früh kommen lohnt sich.
Hexenlochmühle: begrenzte Stellfläche an der Talstraße, in der Hochsaison eng.
Feldberg und Feldsee: die Hochlagen als Pausenrevier
In den Hochlagen liegen die besten Pausenplätze der Region. Höchster Punkt ist der Feldberg mit 1.493 Metern. Rund um ihn liegen Orte wie Hinterzarten, Titisee, Menzenschwand, Bernau und Todtnau. Östlich des Seebucks liegt der Feldsee, ein stiller Karsee unterhalb steiler Hänge – ein lohnendes Ziel für alle, die nach dem Fahren ein Stück zu Fuß gehen wollen.
Ein praktischer Hinweis zu den Pausenplätzen: An Mummelsee, Ruhestein, Titisee und Schluchsee gibt es ausgewiesene Parkflächen mit Einkehr. Auf den schmalen Bergsträßchen dagegen ist sicheres Anhalten oft schwierig – lieber bis zum nächsten Parkplatz fahren, als in einer engen Kehre zu stehen.
Aussichtspunkte und Talblicke, die du im Schwarzwald anfährst
Mummelsee
Einer der bekanntesten eiszeitlichen Karseen des Schwarzwalds liegt direkt an der Schwarzwaldhochstraße und ist der klassische Foto-Stopp auf der Kammfahrt. Vom Ufer führt ein kurzer Rundweg hinauf Richtung Hornisgrinde (1.164 m).
Anfahrt
Direkt an der B500 (Schwarzwaldhochstraße) auf Höhe Seebach, zwischen Baden-Baden und Freudenstadt/Kniebis
Motorrad-Parken
Großer Parkplatz unmittelbar am See an der B500; Motorräder stellen direkt am Seehaus ab
Öffnungszeiten
frei zugänglich
Höhe/Aussicht
rund 1.030 m, bekannter eiszeitlicher Karsee, unterhalb der Hornisgrinde
Feldbergpass
Mit 1.231 m gilt der Feldbergpass als zweithöchster Straßenpass Deutschlands; die südwestliche Rampe aus dem Wiesental klettert in Kehren hinauf. An der Passhöhe beginnt der Aufstieg zum 1.493 m hohen Feldberg, dem höchsten Gipfel außerhalb der Alpen.
Anfahrt
B317 zwischen Todtnau (Wiesental) und Titisee-Neustadt; Passhöhe am Feldberger Hof
Motorrad-Parken
Parkhaus Feldberg und Parkflächen am Feldberger Hof (kostenpflichtig)
Öffnungszeiten
Passhöhe frei zugänglich; Feldbergbahn (Seilbahn) und Feldbergturm auf dem Seebuck kostenpflichtig mit festen Betriebszeiten
Höhe/Aussicht
Passhöhe 1.231 m, Gipfel Feldberg 1.493 m
Triberger Wasserfälle
Die Gutach stürzt über sieben Kaskaden 163 Meter in die Tiefe – eine der höchsten Wasserfall-Stufenfolgen Deutschlands, direkt am Ortsrand von Triberg an der B500. Ein befestigter Steig führt entlang der Fälle nach oben.
Anfahrt
In Triberg im Schwarzwald an der B500; Eingang am Ortsrand
Motorrad-Parken
Ausgewiesene Parkplätze an den Zugängen und im Ort Triberg
Öffnungszeiten
Sommersaison ab Anfang April, Erwachsene 9 € (Winter 7 €); im Winter nur bis zur ersten Plattform begehbar
Höhe/Aussicht
163 m Fallhöhe über sieben Kaskaden
Schluchsee
Der größte See des Schwarzwalds – ein 1932 aufgestauter Bergsee auf gut 930 Metern Höhe. Die B500 führt über weite Abschnitte direkt am Ufer entlang und macht ihn zum naheliegenden Wasser- und Foto-Stopp im Hochschwarzwald.
Anfahrt
An der B500 südlich von Titisee-Neustadt, Straße verläuft am Nord- und Ostufer durch die Gemeinde Schluchsee
Motorrad-Parken
Parkplätze am Seeufer und in der Ortsmitte Schluchsee
Öffnungszeiten
frei zugänglich
Höhe/Aussicht
930 m, mit rund 7,5 km Länge größter See des Schwarzwalds
Klosterruine Allerheiligen
Die frühgotische Sandstein-Ruine im Lierbachtal, 1804 nach einem Blitzschlag verfallen, liegt oberhalb der Allerheiligen-Wasserfälle, einer der größten natürlichen Wasserfälle des Nordschwarzwalds. Ein Steig verbindet Ruine und Kaskaden.
Anfahrt
Von der Schwarzwaldhochstraße B500 über den Abzweig ins Lierbachtal oder von Oppenau über die Allerheiligenstraße (K 5370) durchs Lierbachtal
Motorrad-Parken
Parkplatz am Fuß der Wasserfälle sowie an der Klosterruine